Wohlriechender Gänsefuß, Mexikanischer Traubentee, Wormseed, Mexican tea, Jesuits tea, Epazotl, Epasote, Ipazote, Pazote und Lukumxiu (Maya) Herkunft und Verwendung: Dieses extrem stark aromatische Gewürz- und Heilkraut ist in ganz Mittel- und Südamerika bekannt, und ist vor allem in Mexiko für Bohneneintöpfe ein wichtiges Gewürz. Traditionelle Verwendung in der Chinesischen Medizin Gelenkrheuma, Ekzemen und Bissen. In Mexiko gegen Depression, Nervösheit, Wurmausscheider, Darmreinigung und gegen Hämorrhoiden. Auch von den Ureinwohnern der heutigen USA bei Menstruationsbeschwerden und zur Wurmausscheidung. Baltimore in Maryland ist heute noch großer Produzent von Wormseedoil. Das Aroma des mexikanischen Traubentees erinnert an Thymian, Wermut und Eukalyptus. Eine geschickte und sparsame Anwendung ermöglicht viele Möglichkeiten in der schmackhaften Küche. Aufzucht: Die circa 0,5mm kleinen dunklen Samen des wohlriechenden Gänsefußes sollten nicht zu dicht ausgesät werden. 2-4 mm mit Erde bedecken und bei 15-25 Grad mäßig feucht halten. Nach 8-10 Tagen erscheinen die ersten Jungpflanzen, die nach 2-3 Wochen schnell erstarken und ins Freiland gepflanzt werden können. Jesuits tea verträgt auch einen Rückschnitt im Hochsommer und wächst noch einmal erstaunlich motiviert nach. Sehr robust gegen Krankheiten und Trockenheit. Leichte Minusgrade können auch Epazotl nicht viel anhaben. Auch er wird sich mit am längsten im Gemüsebeet halten, während fast alle anderen vom leichtesten Frost hinweggerafft werden.
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